Goethe-Zertifikat B2, Schreiben, Nachricht, Überstunden

Luftbild von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock © Thomas Häntzschel

Goethe-Zertifikat B2, Schreiben, Nachricht, Überstunden

Aufgabe

Sie arbeiten seit einiger Zeit in einem deutschen Unternehmen. In den letzten Wochen müssen Sie regelmäßig Überstunden machen und möchten deshalb mit Ihrer Vorgesetzten über Ihre Situation sprechen.

Schreiben Sie eine Nachricht an Ihre Vorgesetzte, Frau Reichel.

  • Beschreiben Sie Ihre derzeitige Situation.
  • Erklären Sie, warum die regelmäßigen Überstunden für Sie problematisch sind.
  • Zeigen Sie Verständnis für die aktuelle Situation des Unternehmens
  • Machen Sie einen konkreten Vorschlag, wie die Situation verbessert werden könnte.

Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge für die Inhaltspunkte.

Bei der Bewertung wird darauf beachtet, wie genau die Inhaltspunkte bearbeitet sind, wie korrekt der Text ist und wie gut die Sätze und Abschnitte sprachlich miteinander verknüpft sind. Vergessen Sie nicht Anrede und Gruß.

Schreiben Sie mindestens 100 Wörter.

Vorgeschlagene Arbeitszeit: 25 Minuten

Beispieltext

Sehr geehrte Frau Reichel,

in den vergangenen Wochen hat sich mein Arbeitsaufwand deutlich erhöht, sodass ich regelmäßig länger im Büro bleiben muss. Wegen der zusätzlichen Aufgaben komme ich inzwischen fast jeden Tag erst spät nach Hause.

Auf Dauer ist diese Situation für mich problematisch, weil ich zu viele berufliche Aufgaben übernehmen muss. Außerdem bin ich der Meinung, dass die geleisteten Überstunden erfasst und entsprechend vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden sollten.

Gleichzeitig habe ich Verständnis dafür, dass es in unserem Unternehmen derzeit viele Aufgaben gibt, die erledigt werden müssen. Allerdings sollte dies meiner Meinung nach nicht dazu führen, dass die Mitarbeiter regelmäßig Überstunden machen müssen.

Vielleicht wäre es möglich, die Aufgaben im Team besser zu verteilen und dadurch die Zahl der Überstunden zu reduzieren. Ich denke, dass sich die zusätzliche Arbeit auf diese Weise besser organisieren ließe.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Weber

Foto: Luftbild von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock © Thomas Häntzschel