Die Begriffe „Syrer“ und „Syrier“ werden heutzutage verwendet, um Menschen aus Syrien zu beschreiben, doch sie tragen unterschiedliche Nuancen in sich.
Was bedeutet „Syrer“?
„Syrer“ bezeichnet eine Person, die aus Syrien stammt. Der Begriff umfasst sowohl Männer als auch Frauen und bezieht sich auf die nationale Identität. Weibliche Wortform: „Syrerin“. Im deutschen Sprachgebrauch ist „Syrer“ sehr gebräuchlich und wird häufig verwendet, wenn man über die nationale Identität spricht. Zum Beispiel: „Viele Syrer sind in den letzten Jahren nach Europa geflohen.“ oder „Etwa 240 000 Syrerinnen und Syrer lebten laut Zahlen des Ausländerzentralregisters Ende 2023 mit subsidiärem Schutz in Deutschland, rund 360 000 hatten einen höherwertigen Flüchtlingsstatus.“
Syrer können aus verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen stammen, darunter Araber, Kurden und Christen. Die syrische Kultur ist reich und vielfältig, geprägt von einer langen Geschichte und verschiedenen Traditionen. In der heutigen Zeit wird der Begriff oft im Kontext der Flüchtlingskrise verwendet, da viele Syrer aufgrund des Bürgerkriegs in ihrem Land Zuflucht in anderen Ländern suchen.
Was bedeutet „Syrier“?
Der Begriff „Syrier“ ist eine formellere Variante und wird deutlich seltener verwendet. Er kann in schriftlichen Dokumenten oder in einem akademischen Kontext über Migration und Integration vorkommen, wo eine präzisere Sprache gefordert ist. Zum Beispiel: „Syrier sind für ihre Gastfreundschaft bekannt.“
Beide Begriffe sind also korrekt, jedoch können sie in unterschiedlichen Kontexten bevorzugt werden.
Es ist wichtig, beide Begriffe respektvoll zu verwenden und die Menschen hinter den Begriffen zu berücksichtigen, insbesondere wenn es um ihre Geschichten und Erfahrungen geht.
Foto: Antike syrische Stadt Palmyra, Ron Van Oers, © UNESCO